Wein– und Biergärten und Vergnügungsparks

Gärten zum Ernten, Trinken und Vergnügen

Wenn es ihm in der Stadt zu eng wurde, suchte der Berliner schon immer sein Heil im Grünen. Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts gab es um Berlin 70  Weinberge und 26 Weingärten, die das Naturvergnügen mit der Weinverkostung verbanden. Später übernahmen diese Aufgabe die vielen Biergärten entlang der
Barnim-Hangkante.

In den Biergärten fanden Tausende Gäste unter schattenspendenden Bäumen Platz. Sonntags trank man sein Bier bei Würst, Bötzow, Schultheiss oder Pfeffer, bei Groterjahn in der Königstadt-Brauerei oder in der Brauerei am Friedrichshain. Als die Pferdebahn Kutsche und Kremser ablöste, wurden ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vor den Toren Berlins, so etwa an schönen Ausflugsorten in Pankow, zahlreiche Vergnügungsgärten eröffnet.

Mehr Informationen in der Ausstellung